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Unterstützung der Gründung der Bildungsbaugesellschaft zur schnelleren Sanierung von Schulen

Offener Brief an die Römer-Fraktionen von CDU, FDP und Linken

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns an Sie, da sie die drei größten demokratischen Oppositionsparteien sind und ihre Stimmen dafür benötigt werden, die Sanierung der Frankfurter Schulen voranzubringen.

Wir haben als Bildungsgewerkschaft, die viele Mitglieder im Bereich Schule hat, immer klar gestellt, dass eine schnelle Sanierung Frankfurter Schulen ein vorrangiges Thema ist. So stellten wir zum Beschluss zum Gymnasium Süd Anfang des Jahres in einer Pressemitteilung fest: „Wir freuen uns, dass das Gymnasium Süd eine positive und verlässliche Perspektive erhalten soll. Genau das brauchen auch viele andere Frankfurter Schulen (...). Das Handeln beim Gymnasium Süd kann also nur ein erster Schritt von vielen weiteren, die folgen müssen, sein. (…) Dies zu bewältigen ist nicht die Angelegenheit einer einzelnen Person oder Partei: Es braucht einen gemeinsamen politischen Willen von Magistrat, Stadtverordnetenversammlung und den Ausführenden, die notwendigen Dinge anzugehen und zu unterstützen!“

Die GEW Frankfurt hat sich mit der geplanten und vom Magistrat beschlossenen Vorlage zur Bildungsbaugesellschaft intensiv auseinandergesetzt. Hier sollen 14 Schulen, die schon seit langem auf Sanierungen bzw. Neubau warten und bei denen dringendes Handeln erforderlich ist, eine konkrete Perspektive erhalten. Die notwendigen Maßnahmen sollen unverzüglich auf den Weg gebracht und auch umgesetzt werden, wobei die Stadt weiterhin die Eigentümerin der Schulen bleibt. Sollte die Bildungsbaugesellschaft nicht beschlossen werden, bedeutet das eine Verzögerung der notwendigen Maßnahmen auf eine unbestimmte Zeit, was den betroffenen Schulen aus unserer Sicht nicht zumutbar ist.

Wir bitten, dass Sie an dieser Stelle die gemeinsame Verantwortung für die Frankfurter Schulen wahrnehmen und der Vorlage zur Gründung der Bildungsbaugesellschaft Frankfurt mbH zustimmen.
 

Mit freundlichen Grüßen,

Laura Preusker und Sebastian Guttmann
(Vorsitzendenteam GEW Stadtverband Frankfurt)