Mit einer szenischen Protestaktion an der Hauptwache hat das Bündnis von Lehrern, Schülern und Eltern am 8. Juni 2010 im Rahmen der Bildungsstreikwoche auf die geplanten Kürzungen der hessischen Landesregierung im Bildungsbereich aufmerksam gemacht.
Die Bildungsausgaben - symbolisiert durch eine an allen Ecken zu kurze Decke - werden weiter beschnitten, anstatt sie auszuweiten, wie auf Bildungsgipfeln immer wieder behauptet.
Darsteller von Ministerpräsident Koch, Kultusministerin Henzler und Finanzminister Weimar machten sich mit ihren Scheren daran, die bereits zu kurze Decke der Bildungsausgaben weiter zu beschneiden.
Zwischendurch stimmten die VertreterInnen des StadtschülerInnenrats ein „Protestflötenkonzert“ an, das sich ziemlich schrill anhörte.
45 Millionen weniger für die Schulen bedeuten vom Umfang her rund 1.000 Lehrerstellen weniger oder entsprechende Kürzungen dort, wo sie zunächst nicht so auffallen, nämlich an der Qualität.
Während bei der Bildung gekürzt wird, um die Banken zu schonen, sind hessische Finanzämter unterbesetzt, werden Steuerfahnder aus dem Dienst gemobbt und weigert sich die Landesregierung standhaft, die Vermögensteuer zu aktivieren, die Hessen immerhin 1 Milliarde Euro Mehreinnahmen brächte, erläuterten Moderatorin und Moderator über Lautsprecher.










