Neuer Film von Martin Keßler: Eine andere Welt ist möglich - Kampf um Amazonien
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Vom: September 2009

Matinee am Sonntag, 18.10., 11.00 Uhr im Cinestar Metropolis

 VORANKÜNDIGUNG
                                                                                                                  
„EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH   - 
KAMPF UM AMAZONIEN“

Frankfurter Filmpremiere des neuen Dokumentarfilmes von Martin Keßler 
mit anschließender Diskussion

Sonntag, 18. Oktober  2009,  Matinee, 11.00 Uhr ,

Kino Cinestar Metropolis,
Eschenheimer Anlage 40,
60318 Frankfurt a.M.

1989 ging ihr Foto um die Welt: die Indianerin Tuira Kayapo, wie sie den Repräsentanten des Energiekonzerns Eltrobras mit einer Machete attackiert. Aus Protest gegen die geplante Zerstörung indigenen Lebensraumes durch den  Megastaudamm „Belo Monte“. Am Fluss Xingu - mitten in Amazonien.

Lokaler und internationaler Widerstand haben „Belo Monte“ seinerzeit verhindert. Jetzt will die Regierung Lula das grösste Staudammprojekt Brasiliens  endlich durchsetzen. Um internationale Bergbaukonzerne und Industrien mit „billigem Strom“ zu versorgen, Amazonien „wirtschaftlich zu entwickeln“, wie es heisst. Dafür sollen Hunderte Quadratkilometer Urwald „geopfert“ werden. Dagegen kämpfen Flussanwohner und Indigene.

Sie hat der Filmemacher Martin Keßler Anfang 2009 mit der Kamera besucht – am Fluss Xingu. Und er ist der Spur der „preiswerten“ Energie- und Aluminiumgewinnung nachgegangen. Dabei ist er auf zwangsumgesiedelte Fischer in Elendshütten und von der Weltwirtschaftskrise betroffene  brasilianische und deutsche Metallarbeiter gestossen, auf den brasilianischen Präsidenten Lula und seinen Planungsminister Mangabeira – Unger, den Befreiungstheologen Leonardo Boff und die legendäre Tuira Kayapo. Und viele andere, die aus aller Welt zum Weltsozialforum in die Amazonashauptstadt Belem gekommen sind. Um für den Erhalt des Urwaldes zu streiten - und die Idee von einer anderen Welt. Eine Welt, in  der es nicht um maximalen Profit, sondern um naturnahes Wirtschaften und Leben geht, damit der Planet Erde erhalten bleibt. So wie es die indigenen Völker seit Jahrtausenden praktizieren.

Im Anschluss an die Filmvorführung  Diskussion mit Filmemacher Martin Keßler.

Eintritt: 6,50 € (ermässigt: 3,50€)                     
Kino Cinestar Metropolis,
Eschenheimer Anlage 40,
60318 Frankfurt a.M.

Tournee: Premiere Berlin(10.10.), München(13.10.), Stuttgart(14.10.), Saarbrücken(15.10.), Deutsches Sozialforum(Hitzacker, 16.10.),  Frankfurt a.M.(18.10.09)
(Infos, Kontakt, Vereinbarung von Vorführungen: www.neueWUT.de   Dort kann der Film auch bis Ende September zum Vorzugspreis von 22,90 € (erm. 12,90 €) zzgl. Versand vorbestellt werden. DVD erscheint voraus. Anfang Oktober 2009).
Frankfurter Premiere / Tournee unterstützt von: attac Frankfurt, Asta Goethe – Universität Frankfurt, Evangel. Entwicklungsdienst (EED),Business Crime Control e.V., GEW Bezirk Frankfurt, Hans – Böckler – Stiftung, Heinrich – Böll - Stiftung Hessen e.V., IG Metall Offenbach, Otto-Brenner-Stiftung, SAALBAU GmbH, , Stadtschülerrat FFM, ver.di – Jugend Hessen   u.a.
Medienpartner: „Frankfurter Rundschau“, „der Freitag“, „junge Welt“, „Neues Deutschland“
Filmprojekt unterstützt von: Hans-Böckler-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, IG Bau (BV), Otto-Brenner-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, Stiftung Umverteilen, ver.di (BV),
Martin Keßler Filmproduktion, Reuterweg 55, 60323 FFM tel. 069.725464 / 0171.8323502 fax 069.71403742
e-mail: kessler@neuewut.de     www.neueWUT.de